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18. November 2021

Virtuelles privates Netzwerk: Die sichere Connection ins Unternehmen!

Mobiles Arbeiten liegt im Trend. Weltweit offerieren immer mehr Geschäftsbetriebe ihren Angestellten die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Um ihnen hierbei eine geschützte Kommunikation zu erlauben, ist der Einsatz von virtuellen privaten Netzwerken essentiell.
Wie ein Virtual Private Network arbeitet sowie welche Pluspunkte ihr Einsatz bietet, erfahren Sie in dem folgenden Blogbeitrag.

Egal, ob im Bistro, am Flughafen, im Coworking-Space oder aber im Home-Office: Remote Work ist dieser Tage längst keine Zukunftsvision mehr. Fachkundig umgesetzt bietet es sowohl den Mitarbeitern als auch den Unternehmen mehr Vielseitigkeit, Rentabilität und Effizienz.

Entsprechend dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis Ende 2021 aller Voraussicht nach 51 v.H.  aller internationalen Wissensarbeiter von remote arbeiten.
Im Wirtschaftsjahr 19 waren es noch 27 %. Zudem geht das Forschungsunternehmen davon aus, dass bis Ende 21 circa 32 Prozent aller weltweiten Angestellten remote tätig sein werden. Im Kalenderjahr 2019 waren es noch 17 %.

Außerdem zeigt eine gegenwärtige Studie (https://www.logmein.com/de/newsroom/press-release/2021/flexible-work-is-here-to-stay-but-do-business-leaders-trust-employees-when-they-work-outside-the-office ) im Auftrag von LogMeIn (https://www.logmein.com/de ), dass variables Tätig sein für den Betriebserfolg sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter unverzichtbar ist. Rund 62 % der befragten Arbeitnehmer sind glücklicher, wenn sie remote arbeiten können. Außerdem kann Remote Work und seine flexible Umsetzung in Zukunft elementar sein, um Beschäftige an einen Arbeitgeber zu binden.

Aber trotz all den Chancen und Möglichkeiten birgt die moderne Remote-Businesswelt beachtliche Gefahren mit Blick auf die IT- Security.

Deshalb ist jegliche zusätzlich eingeführte IT-Sicherheitsmaßnahme, die etwa einen abgeschirmten Fernzugriff auf Betriebsressourcen, einen chiffrierten Datentraffic oder auch eine geschützte Voice-over-IP-Telefonie beim Remote Work möglich macht, von Nutzen – wie bspw. der Einsatz eines virtuellen privaten Netzwerks (aus dem Englischen „Virtual Private Network“), abgekürzt VPN.

Was bietet ein VPN?

Bei einem VPN handelt es sich um ein digitales, in sich geschlossenes Netz, das das Web als Transportmedium einsetzt sowie einen chiffrierten und zielgerichteten Datenverkehr zwischen 2 oder mehreren Networkdevices gestattet.

Zwischen den Beteiligten entstehen im Zuge dessen durch Verschlüsselungs- und Tunneling-Protokollen verschlüsselte Verbindungen, die die Sicherheit, Integrität wie auch Authentizität der versendeten Informationen gewährleisten und diese vor Zugriff, Modifikation oder missbräuchlicher Verwendung durch Unberechtigte schützen.

Zu den meistverwendeten Chiffrierungs- und Tunneling-Protokollen zählen:

• das Point-to-Point-Tunneling-Protokoll:
• das Secure Socket Tunneling Protocol
• das OpenVPN-Protokoll
• das Layer 2 Tunneling-Protokoll und
• das Internet Key Exchange Version 2

Ausgewählte Anwendungsbeispiele für VPNs!

Heute kommen Virtual Private Networks in etlichen Arbeitsbereichen zur Anwendung.
Je nach Einsatzszenario müssen diese jedoch verschiedenartig umgesetzt werden, um die Anforderungen an die digitale Sicherheit erfüllen zu können.

Grundsätzlich trennt man bei virtuellen privaten Netzwerken zwischen 3 unterschiedlichen Varianten:

1. Site-to-Site-VPNs

Mittels einem Site-to-Site VPN können Unternehmungen unterschiedliche Betriebsstandorte, Filialen oder Niederlassungen untereinander vernetzen. Insofern sind Geräte wie Server, Hard Drives wie auch Voice over IP-Gateways aus beiden vernetzten Locations zu erreichen. Bei einem Site-to-Site VPN versenden und empfangen die Endpoints gewöhnlichen TCP/IP-Traffic über ein sogenanntes VPN-Gateway, das für die Chiffrierung ebenso wie die Verkapselung des abgehenden Datenverkehrs verantwortlich ist. Die Datenübertragung an sich wird im Anschluss durch einen Tunnel über das Web an ein zugehöriges Ziel-Gateway gesendet, das den Inhalt entschlüsselt und die Packets an den entsprechenden Endpunkt innerhalb des private Network forwarded.

2. End-to-Site-VPNs

Mit dem End-to-Site-VPN können Unternehmen ihren Remote-Mitarbeitern den Zugriff auf ihr Unternehmensnetzwerk erlauben. Der Virtual Private Network-Tunnel zum lokalen Datennetz wird durch den VPN-Client auf dem Endpoint des externen Beschäftigten hergestellt. Als Transportvehikel kommt das Internet zum Einsatz. Das ermöglicht es den Angestellten, über einen mobilen Webzugang auf das Firmennetz und dadurch auf File- sowie Mail-Server, bzw. ausgewählte Unternehmensapplikationen, zuzugreifen.

3. End-to-End-VPNs

Geschieht der Remotezugriff von einem Endpoint auf einen anderen, spricht man von End-to-End-VPN. Das normale Nutzungsszenario für diese Klasse der VPN-Connection ist Remote Desktop.
Zu beachten ist dabei, dass auf jeglichem Endpunkt, das an das VPN angebunden ist, ein entsprechendes VPN-Protokoll installiert sein muss, zumal die Endpoints direkt miteinander und nicht via zwischengeschaltete VPN-Server oder VPN-Gateways gekoppelt werden.

Was sind die bedeutendsten Vorzüge, die sich durch die Verwendung eines VPN einstellen?

Gegenwärtig benutzen viele Unternehmen virtuelle private Netzwerke, um ihre Betriebsstandorte zu vernetzen und ihren Remote-Mitarbeitern einen verlässlichen Zugriff auf die innerbetrieblichen Ressourcen wie auch Anwendungen des Unternehmens zu ermöglichen.

Die Nutzen sprechen für sich: Denn VPNs können,

• 1. vor Ausschnüffeln und Identitätsklau schützen!
Durch den Einsatz eines VPNs können Geschäftsbetriebe Internetattacken wirksam vorbeugen, insofern der VPN-Client dafür Sorge trägt, dass nur ungefährliche Verbindungen aufgerufen werden. Sollte eine VPN-Connection mal unterbrechen, wird keine neue Verbindung aufgebaut, welche ausgelesen werden könnte.
• 2.verlässliche Voice over IP-Telefonie gewährleisten!
Speziell beim mobilen Arbeiten ist VoIP-Telefonie (Lesen Sie dazu auch unseren Blog …) ein Segen. Durch die Benutzung von VPNs können die Voicepackets der Voice over IP-Telefonie sicher über das Web übermittelt werden, wodurch eine abhörsichere Firmenkommunikation sichergestellt wird.
• 3. die Datenkommunikation weiterer Endpoints sichern!
Durch das mobile Arbeiten werden immer mehr Endgeräte -des Öfteren auch private Geräte der Beschäftigten- in die Geschäftsprozesse miteinbezogen. Durch die Benutzung von VPNs können Betriebe die Gefahren, die dabei auftreten, reduzieren und ihren Remote-Beschäftigten eine verlässliche Kommunikation ermöglichen.
• 4. einen sicheren Datenverkehr in fremden Netzen gewähren!
Immer öfter verwenden Remote-Mitarbeiter aus Komfort frei zugängliche WLANs, die von Herbergen, Cafés oder anderweitigen Hotspots offeriert werden. Leider sind frei zugängliche Hotspots tatsächlich öffentlich und daher überhaupt nicht gesichert. Durch die Benutzung von Virtual Private Networks können Firmen auch bei Benutzung öffentlicher Hotspots ihren Traffic vor dem Abhören oder Ausspähen absichern.

Höhere Sicherheit sowie eine optimierte Datenkommunikation mit Hilfe von Virtual Private Networks!

Der neue Lagebericht IT-Sicherheit in Deutschland 2021 des BSI macht deutlich:
Die Bedrohungslage ist dramatisch!

Daher wird es laufend zentraler sowohl den betrieblichen als auch den privaten Datentraffic vor unbefugtem Abruf, Lauschangriffen und Manipulation zu schützen.
Etabliert hat sich dabei ein komplettes und mehrschichtiges IT-Schutzkonzept, das neben starken Antivirenprogrammen und Firewalls der next Generation auch die Verwendung von Virtual Private Networks für die gesamte Kommunikation vorsieht.

Möchten auch Sie mit einer adäquaten VPN-Solution Ihren Remote-Angestellten einen hochsicheren Fernzugriff ermöglichen und haben Sie noch Fragen zu virtuellen privaten Netzwerken?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

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